
Besser hätte es für die Delegation der Jungen Union aus dem Kreis Recklinghausen nicht laufen können: Der heimische Bundestagsabgeordnete Philipp Mißfelder wurde jeweils einstimmig als Kandidat für das Präsidium der CDU Deutschlands sowie für eine weitere Amtszeit als Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands nominiert. „Mit ihm haben wir einen Generationen-Anwalt“, so JU-Kreischef Tobias Stockhoff. Philipp Mißfelder wurde vorher sowohl von der Senioren-Union als auch der MIT für dieses Amt vorgeschlagen.
Auch der CDU-Bundestagskandidat für die Städte Bottrop, Gladbeck und Dorsten, Sven Volmering, bekam ein eindeutiges Ergebnis: Über 98 Prozent der Delegierten, 206 Ja-Stimmen bei nur drei Nein-Stimmen, wählten ihn in geheimer Wahl erneut zum Landeschef der jungen Christdemokraten. Charlotte Namyslo (Gladbeck), Lars Ehm (Oer-Erkenschwick), Philipp Mißfelder MdB (Recklinghausen) sowie Christian Heddier und Tobias Stockhoff (beide Dorsten) gehörten als Delegierte aus dem JU-Kreisverband Recklinghausen zu den ersten Gratulanten. „So ein eindeutiges Ergebnis ist für die JU auf Landesebene wirklich einmalig. Die Junge Union NRW steht wie ein Mann hinter Sven Volmering“, freute sich JU-Kreisvorsitzender Tobias Stockhoff.
Gleichzeitig setzten die über 300 Delegierten und Gäste, die aus dem ganzen Land unter dem Motto „Jugend in NRW – Chancen nutzen – Perspektiven entwickeln“ in Paderborn zusammengekommen waren, ein Zeichen und nominierten Sven Volmering einstimmig als JU-Spitzenkandidat zur Bundestagswahl.
Philipp Mißfelder warnte in seiner Rede vor einer Aufnahme der Türkei in die Europäische Union. In Anwesenheit des kroatischen Ministers für Kultur, Božo Biškupić, sagte Mißfelder: „Wenn Sie in Kroatien aus dem Urlaubshotel gehen, sind Sie in Europa. Wenn Sie aber in der Türkei das Hotel verlassen, sind Sie im Orient, in Asien. Deshalb muss Kroatien Mitglied der Europäischen Union werden, nicht aber die Türkei!“