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In seiner 13. Rede vor dem Plenum des Deutschen Bundestages sprach Philipp Mißfelder am Mittwoch, den 12. November 2008, zu einem Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die GRÜNEN zur Einführung eines Korruptionsregisters. Dabei machte Philipp Mißfelder als zuständiger Berichterstatter im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages deutlich, dass Korruption nicht geduldet werden kann und in unserer sozialen Marktwirtschaft nichts zu suchen hat.
"Die Bekämpfung der Korruption ist ein wichtiges Anliegen der Politik. Korruption schadet dem gesamten Wirtschaftssystem unseres Landes. Korruption verzerrt Löhne und Preise, führt zu höheren Kosten für die Verbraucher, zerstört Vertrauen und schädigt den guten Ruf des Standortes Deutschland.
Deshalb setzten wir uns als CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine wirksame Bekämpfung der Korruption ein. Aber dies sollte mit Hilfe des Strafrechts und nicht durch ein intransparentes Korruptionsregister erfolgen. Besonders müssen nach den Erfahrungen der Finanzkrise Manager und Unternehmer wieder ihrer Verantwortung gerecht werden und die Korruption in ihren Unternehmen wirksam bekämpfen.
Die Finanzkrise kann eine Chance dafür sein, sich neu auf die Prinzipien unserer sozialen Marktwirtschaft zu besinnen. Und dazu gehört der Grundsatz: 'Geht es dem Unternehmen gut, geht es auch den Mitarbeitern gut'", so der heimische Bundestagsabgeordnete Philipp Mißfelder.