
In seinem Impulsreferat „Das Miteinander der Generationen“ ging JU-Bundesvorsitzender Philipp Mißfelder MdB bei der Kreisversammlung der JU im Kreis Recklinghausen auf den demografischen Wandel ein. In diesem Zusammenhang betonte der Recklinghäuser CDU-Abgeordnete: „Die Union ist die einzige Partei in Deutschland, die mit der Senioren Union und der Jungen Union Vertretungen von Jung und Alt hat, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen.“ Die Verschiebung der Alterspyramide oder Probleme in der Gesundheits- und Pflegeversicherung müssten jetzt angegangen werden. „Und zwar nachhaltig und zukunftssicher“, wie Mißfelder mehrfach betonte. Er bekannte offen: „Die letzte Gesundheitsreform der Großen Koalition war Stückwerk. Außerdem kann man sie keinem Bürger auf der Straße erklären.“ Daher habe er auch dieser Reform nicht zugestimmt.
Beim Thema „Arbeitslosenversicherung“ wies Mißfelder darauf hin, dass die Menschen grundsätzlich besser mit Geld umgehen können, als irgendeine Behörde, die Milliarden alleine für die Verwaltung verbrauchen würde. Damit sei keineswegs eine Abschaffung dieser Arbeitslosenversicherung gemeint, sondern eine Reduzierung des Verwaltungsaufwandes. Das gemeinsame Interesse von Jung und Alt zeige sich nirgendwo so deutlich, wie beim Thema Rente. Hier wollen die meisten Großeltern, dass ihre Enkel nicht irgendwann durch Rentenbeiträge finanziell erdrückt werden. „Bei immer weniger Beitragszahlern und immer mehr Rentenempfängern, sieht jeder, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann“, sagte der Abgeordnete abschließend. Lang anhaltender Applaus zum Ende seines Vortrages bestärkte Mißfelder, das Thema „Miteinander der Generationen“ auch weiterhin für die JU zu besetzen.