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Aktuelles 2008

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Philipp Mißfelder bei Phoenix-Runde

09.11.2008

 

Über die Zukunft der SPD nach ihrem Führungswechsel und die Stabilität der Großen Koalition diskutierte der heimische Bundestagsabgeordnete Philipp Mißfelder am Dienstag, den 9. September 2008, in der TV-Sendung „Phoenix-Runde“ gemeinsam mit der Bundesvorsitzenden der Jungsozialisten, Franziska Drohsel, dem Journalisten Henning Krumrey (Focus) und dem Berliner Politikwissenschaftler Professor Dr. Oskar Niedermayer. „Kurt Beck weine ich keine Träne nach“, erklärte Mißfelder nach dem plötzlichen Abgang des bisherigen SPD-Chefs. Der Umgang mit Beck sei allerdings bemerkenswert und belege den desaströsen Zustand der SPD, stellte der CDU-Bundestagsabgeordnete fest. Zudem seien zwar mit dem Putsch gegen Beck und der Entscheidung für den SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier sowie den neuen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering die Personalfragen geklärt – der Streit um die inhaltliche Ausrichtung der SPD werde aber weitergehen, so Mißfelder. Die SPD lasse sich von der Linkspartei und ihrem „Trommler“ Oskar Lafontaine treiben. Viele in der SPD befürworten eine Zusammenarbeit mit den SED-Erben. Davor müsse Deutschland bewahrt werden, wofür die CDU der Garant sein werde. Es sei nun die Aufgabe der Union, die Große Koalition trotz der immer unzuverlässiger werdenden SPD zu einem guten Abschluss zu bringen: „Die unionsgeführte Bundesregierung wird ihren Wählerauftrag bis zur Bundestagswahl im kommenden Jahr erfüllen. Denn wir müssen noch wichtige Projekte wie eine mittelstandsfreundliche Erbschaftsteuerreform vollenden und den Sparkurs weiterführen“, sagte Philipp Mißfelder.

 

philipp-missfelder.de

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