
Die Bundesregierung hat das Bildungspaket beschlossen. Damit können bedürftige Kinder und Jugendliche Vereins-, Kultur- und Ferienangebote vor Ort kostenlos nutzen oder erhalten bei Bedarf eine Lernförderung. Außerdem bekommen die Kinder einen Zuschuss zum warmen Mittagessen in Schulen und Kitas. Damit die Förderung auch direkt bei den jungen Leuten ankommt, werden diese Leistungen grundsätzlich als Sachleistung ausgezahlt, zum Beispiel durch Gutscheine.
Der bürgerlichen Koalition von CDU/CSU und FDP ist es wichtig, dass Sozialleistungen direkt bei den Kindern und Jugendlichen ankommen. Eltern und Lehrer, die feststellen, dass ein Schulkind Hilfe beim Lernen braucht, können deshalb in Zukunft Hilfe bei der örtlich zuständigen Stelle beantragen. Das kann das Jobcenter oder die Kommune sein. Die dafür vorgesehenen Mittel fließen dann direkt an die Einrichtung, die dem Schulkind die Lernförderung anbietet. Das ist für alle unbürokratisch. Auch der Vereinsbeitrag für sportliche Aktivitäten oder den Musikkurs kann direkt vom Jobcenter oder der Kommune an den Verein fließen. Das finanzielle Gesamtvolumen für die Leistungen des Bildungspa-kets beträgt 2011 rund 700 Millionen Euro und jeweils 730 Millionen Euro in den beiden Folgejahren.
Wie kommt aber das, was die Bundesregierung mit ihrem Bildungspaket an Sachleistungen für sozial Benachteiligte plant, am besten bei den Mädchen und Jungen an? Darüber informierte sich Bundes-arbeitsministerin Ursula von der Leyen auch in Recklinghausen. So war die Ministerin gemeinsam mit dem Beigeordneten Georg Möllers und Philipp Mißfelder zu Gast bei der Essensausgabe an der Gesamtschule Suderwich.
„Ich freue mich, dass unsere Arbeits- und Sozialministerin sich bei uns in Recklinghausen über die Situation von Kindern und Jugendlichen informiert hat. Sie hat bei uns viele praktische Beispiele für eine zielgenaue und effiziente Umsetzung des geplanten Bildungspaketes bekommen. Um diese Besuche der politisch Verantwortlichen fortzusetzen, habe ich auch den arbeitsmarkt- und sozialpoliti-schen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling aus Coesfeld, zu uns nach Recklinghausen eingeladen. Denn gerade angesichts des demographischen Wandels müssen wir jedem Kind die optimale Förderung ermöglichen“, so Philipp Mißfelder.