
Am Mittwoch, den 24. November 2010 sprach der heimische Bundestagsabgeordnete und Außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, erneut dreimal im Plenum des Deutschen Bundestages.
„Bereits zum dritten Mal in dieser Legislaturperiode und zum vierten Mal seit meinem Einzug in den Bundestag hatte ich die seltene Gelegenheit, dreimal an einem Tag im Plenum des Deutschen Bundestages eine Rede zu halten. Alle drei Reden betrafen Mandatsverlängerungen der Bundeswehr: in Bosnien-Herzegowina, bei der EU-geführten Operation Atalanta zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias und zum Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte bei der Unterstützung der gemeinsamen Reaktion auf terroristische Angriffe gegen die USA.
In allen drei Reden zu den Mandatsverlängerungen, in die seitens der Bundesregierung unter anderem Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg eingeführt hat, habe ich deutlich gemacht, dass Deutschland als Mitglied der EU und der westlichen Gemeinschaft für grundlegende Werte steht. Wir sind der Achtung der Menschenwürde, der Verwirklichung von Freiheit, der Rechtsstaatlichkeit sowie der Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts verpflichtet.
So leiten 322 Frauen und Männer der Bundeswehr derzeit ihren Dienst am Horn von Afrika. Sie nehmen für diesen Dienst die Trennung von Familie und Freunden und Gefahren auf sich. Ich habe Ihnen meinen aufrichtigen Dank und meine Anerkennung für ihre Leistung ausgesprochen.
Es fällt nie leicht, als Abgeordneter deutsche Soldaten in Konfliktregionen dieser Erde zu entsenden. Wenn aber der freie Welthandel, auf den Deutschland als Exportnation dringend angewiesen ist, durch Piraterie gestört wird, können wir nicht untätig bleiben. Denn Export und freier Warenverkehr sichert auch in unserer Region Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze“, so Philipp Mißfelder.