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Aktuelles 2012

Treffen mit ehemaligem südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki

23.01.2012

Während seines Besuches in Berlin traf der ehemalige südafrikanische Präsidenten Thabo Mbeki den heimischen Bundestagsabgeordneten und außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder. Während des Gesprächs betonten Mißfelder und Mbeki, dass Afrika sehr viele Chancen hat, diese bisher aber nicht ausreichend genutzt worden sind. Deutschland werde Afrika dabei umfassend unterstützen, sagte Mißfelder. Denn gerade ein Jahr nach dem Beginn des Aufstandes gegen Präsident Mubarak sollte daran erinnert werden, dass die Massenproteste von der Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben getragen waren. „Die Menschen, deren Mut wir bewundern, wollen Freiheit und die Möglichkeit, durch eigene Arbeit zu Wohlstand zu kommen“ so Mißfelder.
Präsident Mbeki prägte den Betriff der „African Renaissance“. Es ist seine Vision, dass die Zeit Afrikas gekommen sei, zu Wohlstand zu gelangen und schließlich eine einheitliche zivilisierte Union zu bilden, in der die grössten Übel Afrikas – Korruption, Unbildung und Massenarmut – überwunden sind. Mbeki liegt besonders die wirtschaftliche Prosperität Südafrikas am Herzen. Er ist überzeugt, dass sich die sozialen Probleme des Landes nur durch ein signifikantes Wirtschaftswachstum lösen lassen. Dazu gehört der Aufbau eines umfassenden Bildungssystems.

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