Durch die Ernennung zum Mitglied der Bundestagsauschüsse für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie Kultur und Medien (stv.) kann ich in dieser Legislaturperiode unmittelbar dazu beitragen, den erfolgreichen Strukturwandel in unserer Region fortzuführen. Denn gerade auf dem wichtigen Gebiet des Naturschutzes und der naturnahen Umwandlung ehemaliger Industrieanlagen liegt ein enormes Potenzial. Die Ansiedlung moderner und zukunftsfähiger Branchen in den Bereichen erneuerbarer Energien, die eine echte Alternative zu fossilen Brennstoffen werden können, ist ein wichtiger Faktor für die Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze im Vest. Dabei wird darauf zu achten sein, dass diese Zukunftsenergien wettbewerbsfähig sind und nicht am dauernden Subventionstopf hängen, wie dies in der Vergangenheit durch die ideologiebehaftete Energiepolitik der abgewählten rot-grünen Bundesregierung geschehen ist. Auch in den Bereichen Klimaschutz und energiesparendes Bauen können exportfähige und zukunftsfähige neue Wirtschaftszweige entstehen. Das ist mein Ziel für Recklinghausen, Castrop-Rauxel und Waltrop, für das ich mich mit ganzer Kraft in Berlin einsetzen werde.
Auch die Kulturwirtschaft als ein Politikfeld, das ich als stellvertretendes Ausschussmitglied mit vertreten werde, wird in Zukunft eine noch größere Bedeutung für unsere Region erlangen. Bereits heute arbeiten mehr Menschen in diesem Bereich als im Bergbau und dies mit steigender Tendenz. In einer modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft wird hier eine wesentliche Zukunftschance für die Ruhrfestspielstadt Recklinghausen und das gesamte Vest liegen. Das hier vorhandene ausgezeichnete Potenzial auszunutzen, sehe ich als meine Aufgabe der kommenden Jahre an.
philipp-missfelder.de