Auf einer Veranstaltung zum Grundsatzprogramm der CDU Herten mit dem Mitglied der Grundsatzprogrammkommission, dem heimischen Bundestagsabgeordneten Philipp Mißfelder, waren sich die Teilnehmer einig, dass es richtig ist, den Begriff von Deutschland als einem „Integrationsland“ in das neue Grundsatzprogramm aufzunehmen. Denn es ist im deutschen Interesse, dass es Zuwanderung gibt. Diese muss allerdings besser gesteuert werden. Die CDU will ein friedliches Zusammenleben von Deutschen und Mitbürgern ausländischer Herkunft. Wer allerdings unsere freiheitliche demokratische Werteordnung ablehnt, für den ist in unserem Land kein Platz.
Für die CDU bedeutet Integration, dass die aus der abendländisch-christlichen Tradition entwickelten Grundwerte, allen voran Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit und die Gleichheit von Mann und Frau, von allen akzeptiert werden. Das fordern wir von in Deutschland lebenden Ausländern.
Philipp Mißfelder betonte, dass die CDU erwartet, dass sich Zuwanderer kompromisslos zum Grundgesetz und zu unserem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat bekennen, dass Erwachsene, die nach Deutschland zuwandern, künftig an Integrationskursen teilnehmen und Deutsch lernen müssen und dass Hassprediger und islamische Fundamentalisten unverzüglich abgeschoben werden müssen.
Die Muslime in Deutschland sind aufgefordert, sich so zu organisieren, dass der Staat unter ihnen verlässliche und verfassungstreue Ansprechpartner findet, waren sich der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Herten, Stefan Grave, und Philipp Mißfelder einig.