
Im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des Deutschen Bundestages, dessen Mitglied der heimische Bundestagsabgeordnete Philipp Mißfelder ist, fand in der laufenden Sitzungswoche eine öffentliche Anhörung zum Thema „Die Bedeutung von Deutsch als Wissenschafts- und Kultursprache“ statt. Dabei waren sich die Experten einig, dass die Vermittlung der deutschen Sprache im Inland als auch im Ausland zentraler Bildungsauftrag ist.
„Die deutsche Sprache gehört zu den sieben größten Sprachen der Welt. Sie wird von über 100 Millionen weltweit als Muttersprache genutzt. In Europa ist sie die wichtigste Sprache. Allerdings hat sie in den vergangenen Jahren einen Bedeutungsverlust erlitten. Deshalb kommt es darauf an, die deutsche Sprache in unseren Schulen und Hochschulen zu stärken.
Schwerpunkte müssen dabei neben einer guten Ausstattung der deutschen Auslandsschulen und unserer weltweiten Kultureinrichtungen, wie dem Goethe-Institut, ein selbstbewusster Umgang mit unserer eigenen Muttersprache sein. Dabei hat sich besonders gezeigt, dass gerade bei den bei uns lebenden Migranten der Erwerb der deutschen Sprache eine zentrale Bedeutung hat.
In den USA lernen Zuwanderer die dortige Landessprache ohne weiteres, um sie in ihrem Alltag zu benutzen. Dies muss auch bei uns in Deutschland zur Selbstverständlichkeit werden: Nur wer die deutsche Sprache beherrscht, kann sich erfolgreich integrieren und ein Teil unserer Gesellschaft werden. Mangelnde Sprachkenntnisse fördern hingegen Parallelgesellschaften und verschlechtern die Bildungs- und Aufstiegschancen der bei uns lebenden Ausländer erheblich. Deshalb sind weitere Anstrengungen sowohl seitens der Politik, aber auch von den bei uns lebenden Migranten notwendig“, sagte Philipp Mißfelder.
philipp-missfelder.de